Die Sommerferien rücken näher. Für viele Angehörige pflegebedürftiger Menschen bedeutet die Urlaubszeit jedoch nicht nur Erholung, sondern auch die Frage: Wer hilft, wenn zu Hause etwas passiert? Der Hausnotruf des Bayerischen Roten Kreuzes bietet hier Sicherheit – rund um die Uhr und direkt im vertrauten Zuhause.
Mehr als 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland leben Daheim. In drei Viertel der Fälle übernehmen pflegende Angehörige dabei die komplette Pflegeverantwortung. Gerade für sie kann die Urlaubszeit mit der Sorge verbunden sein, ob im Ernstfall schnell Hilfe verfügbar ist.
„Zuverlässig, schnell und rund um die Uhr sorgt der Hausnotruf dafür, dass hilfsbedürftige Personen sicher im vertrauten Zuhause sind und Angehörige mit einem guten Gefühl verreisen können", erklärt der Regensburger Leiter der BRK Service- & Dienstleistungen und stellvertretender Geschäftsführer Stefan Deml. Egal ob kleiner Sturz oder medizinischer Notfall – mit dem Hausnotruf kommt passgenaue Hilfe.
Auch Freunde, Nachbarn oder Vertrauenspersonen können in Fällen unterhalb der Schwelle eines Notfalls informiert und gebeten werden, nach der Person zu sehen. Sollten Bezugspersonen nicht erreichbar sein, schickt das BRK bei nicht-medizinischen Notfällen den eigenen Hausnotruf-Einsatzdienst oder im Notfall den Rettungsdienst über die jeweilige Integrierte Leitstelle.
„Verantwortung bedeutet nicht ständig vor Ort sein zu müssen, sondern für verlässliche Unterstützung zu sorgen. Das bedeutet auch, dass der Erholungsurlaub, den Angehörige brauchen, auch wirklich erholsam ist und er nicht von möglichen Sorgen überschattet wird“, so Deml weiter.
Über den Hausnotruf:
In den sechs Hausnotruf-Zentralen in Bayern gehen die Hausnotrufe ein und werden dann je nach Szenario bearbeitet: von der Information eines Angehörigen oder der Nutzung des hinterlegten Schlüssels, um zur Person in die Wohnung zu gelangen, bis zum Alarmieren des Rettungsdienstes in Notfällen. Der Hausnotruf hilft genau in dem Maß, in dem es nötig ist, sei es durch das kurze Aufhelfen nach einem Sturz oder durch die medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst. Bei Vorliegen eines Pflegegrads ist eine Bezuschussung durch die Pflegekasse möglich. Mehr Informationen: www.hausnotruf.bayern
